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„Youth of Human Rights International“ erzielt große Erfolge auf Menschenrechts-Welttour

01-10-2008 (KW40-2008)
Die gemeinnützige Organisation Youth for Human Rights International hat auf ihrer Welttournee für die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte weitere Länder zur Unterstützung ihrer Kampagne gewonnen. Mehr und mehr Regierungsvertreter erkennen die Notwendigkeit die Menschenrechte in ihren Ländern umzusetzen, um so ein besseres Zusammenleben der Menschen untereinander zu erreichen.



Das Land Nigeria stand in Konflikt mit dem Menschenrecht Nr. 22, Soziale Sicherheit, welches unter anderem eine angemessene medizinische Versorgung mit einschließt. In dem Land selbst sind Pharmafirmen ansässig, die minderwertige Medizin an Dorfbewohner verkaufen und Betrüger, die Kalktabletten gegen Malaria weitergeben. Um diesem entgegen zu wirken, schlossen sich Repräsentanten von Youth for Human Rights International mit Frau Professor Dora Akunyili, der Direktorin für Arzneimittel-Kontrolle in Nigeria zusammen, um auf diesen Mißstand aufmerksam zu machen. Die darauf folgenden Schlagzeilen in den Zeitungen des Landes warnten 4 Millionen Nigerianer vor diesen Praktiken und schützten damit die unwissende Bevölkerung.

Auch in anderen Ländern finden Verletzungen der Menschenrechte statt. Haiti befindet sich immer noch auf globalen Warnlisten für Sklaverei, Folter, Freiheitsentzug und Kidnapping. Um dort einen Anfang zu machen und Menschenrechte publik zu machen, wurden zunächst Konferenzen mit dem Gereraldirektor für Justiz, Josué Pierre-Louis, durchgeführt. Von Pierre-Louis und Denis P. Regis von Haitis Zentrum für internationale diplomatische Studien wurden Unterschriften eingeholt und eine Modell-Ausbildungs-Kampagne für 200 Kadetten an der Staatsakademie eingeführt. Zudem schlug das Justizministerium neue Gesetze für obligatorische Menschenrechts-Ausbildung in allen Schulen Haitis vor. So etwas hat es in diesem Land noch nie zuvor gegeben.

Als im letzten Jahr ein nationales Rundfunk-Netzwerk in Venezuela geschlossen wurde, gab es gewalttätige Proteste und den Einsatz von Tränengas. Zudem gab es ein Sicherheitsgesetz, das die Rechte der Bürger Venezuelas stark beschnitt. 8000 Studenten versammelten sich im Namen der Menschenrechte auf dem Mercedes-Platz in Valencia, weitere 150.000 bei einer Kampagne von „Youth for Human Rights International“ auf dem Plaza Brion in Caracas und eine Reihe von venezuelischen Stars, die für das „Was sind Menschenrechte“-Büchlein warben. Der Präsident Hugo Chavez zog später das Sicherheitsgesetz im Namen der Menschenrechte zurück.

Im Namen der Menschenrechte geschah noch mehr: So wurden in Krisengebieten wie Palästina, Libyen, Iran, Irak, Vietnam, Nepal und in den Vereinigten Arabischen Emiraten Unterschriften für Menschenrechts-Petitionen gesammelt.

Das preisgekrönte „United“-Video und die Menschenrechts-DVD, die alle 30 Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte in kurzen Video-Clips zeigen, sind in Algerien, Deutschland, Griechenland, Südafrika und in den Fußballstadien von Italien und den USA zu sehen. Es wurden Partnerschaften mit Stadt- und Landesbehörden in Schweden, Spanien, Ungarn, Australien, Südkorea und Mexiko eingegangen.

Zwar sind Menschenrechte noch nicht überall auf der Welt eine unumstößliche Tatsache, doch die Organisation „Youth for Human Rights International“ hat durch ihre weltweite Kampagne dazu beigetragen diesem Ziel ein Stück näher zu kommen. L. Ron Hubbard, Stifter der Scientology Religion, schrieb dazu: „Menschenrechte müssen als Tatsache verwirklicht werden, nicht als idealistischer Traum.“.

Weitere Informationen:
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